ein Kommen und Gehen

27 08 2007

Nun schreibe ich schon 2 Monate hier in Pasacaballos. Viel passiert und wenig erzählt. Alex hat Pasacaballos mittlerweile schon vor einem Monat verlassen, weil sein Dienst hier zu Ende war. Der Heimweg hat er über die Anden nach Montevideo und von dort aus nach Deutschland geplannt. (interessante Berichte und beieindruckende Bilder) Alex war 5 Monate hier in Pasacaballos und hat gute Arbeit geleistet. Er war sehr belieb bei den Leuten und vorallem die Kinder feierten seine Anwesehenheit immer mit einem Lächeln. Zum Abschied haben sie ihm sogar ein „Ständchen“ von der Strasse aus vorgesungen. Immer noch werde ich gefragt wie es ihm geht und viele Leute erzählen mir von seiner Arbeit und von seiner verrückten Art zu tanzen. :-)

Ich möchte dir hier nochmals für alles danken Alex und vergiss nicht, dass es die kleinen Dinge sind, die Grossen bewirken. Ich freue mich schon auf ein Wiedersehn.

loco Alex   alex con los niños de cartagena   “Ständchen” vom Balkon aus

Anfang August sind zwei neue Compañeros aus Deutschland gekommen. Mareike, wird hier bei Funscri, ein freiweilliges soziales Jahr machen und Florian, ebenfalls Zivildiener,  ist der Nachfolger von Alex. Die zwei haben sich auch schon gut eingelebt und vorallem Florian, nebenbei erwäht Ostdeutscher mit geilem Dialekt :-) , hat Kolumbien gleich in vollen Zügen „genossen“. Angekommen ist er an einem Samstag und am nächsten Tag waren wir zu einem Fest, eines ganzen Departamentes, eingeladen. Nachtürlich eine Feier bei der alles Landestypisch sein muss. Typische Musik, Tanz, Spiele, viel Bier und Berge von Fleisch als Mahlzeit – hier hat es schon angefangen, weil Florian Vegitarier ist. Irgendwie tat ihm dann das wenige Essen (eine Kartoffel) und das viele Bier nicht gut, weil er sich entschied, ohne Schuhe am heissen Betonplatz, Fussbal zu spielen. Das ganze ging natürlich in die Hose, was man an seinen grossen Brandblassen an den Füssen deutlich zu sehen bekam. Nachdem eine, gleich während dem Spiel aufplatzte, beruigten ihn die Leute mit den Worten, es gäbe einen Arzt. Dieser schwung jedoch gerade das Tanbzbein. Als der Arzt dann doch noch Zeit fand sich seinen Fuss anzusehen, bemerke er, dass er Schere, Desinfektionsmittel und Salbe vergessen hatte. Egal- Rum für Florian, die Haut wir von Hand abgerissen und die Wunde profesorisch verbunden. Bienvenido en Colombia Florian :-)

Er hat sich aber sehr wacker geschlagen, mal sehen wies weiter geht. Ich freue mich schon auf eine gemeisame Arbeitszeit.

Mareike   Florian bei Behandlung   Florian mit Schmerzmittel -Ron de Medellin-