
Im November feiert man in Kolumbien, was wir Fasching nennen würden. Überall verkleiden sich die Leute und die kleinen Jungen färben sich die Harre blond. Man kann es sich kaum vorstellen, aber zur Carnevalszeit ist alles noch bunter wie davor. Die Strassen sind voll mit, von oben bis unten mit Altöl beschmierten, Männern die dir eine zärtliche Umarmung anbieten wenn du ihnen nicht ein wenig Geld zukommen lässt. Schöne Frauen kreisen -auf Autos und halb nackt- zu einen karibischen Rythmus, ihre tempramentvollen Hüften und tanzen, dass sich Gott für ihre Kiste preist – wie Seeed sagen würde
. Auch die Kinder springen mit Wasserbeutel rum und schreien „plata o agua“ (Geld oder Wasser) sperren die Strassen ab und beschmeisen die Leute und Fahrzeuge mit bunten Farbbeuteln. Es ist kaum möglich in der Zeit trocken und sauber aus dem Haus zu kommen und der Lärm steigt ins unermessliche – und glaubt mir, dass sich kaum einer von euch vorstellen kann was das bedeutet.
Zu dieser Zeit wird auch in Kolumbien die Schönheitskönigin gewählt was ein mortz Trubel bedeutet und mich noch mehr leiden lässt. In dieser Zeit ist man hier an der Küste von schönen Frauen eingekreist, auf den Strassen, in den Zeitungen und schliesslich noch auf dem riessen Umzug am 11.November 2007 rund um die Altstadt von Cartagena. Ich war mitten drin und hab dank einer Beziehung einen super Platz auf einer Tribüne erhalten, von der aus man alles super überblicken konnte, Bier trinken und die Show geniessen - Hammer sag ich euch.
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